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Gasheizung
Gaskessel und Gas-Brennwerttechnik

Die auf dem Markt verfügbaren Heizsysteme erlauben Ihnen den Einsatz der verschiedensten Energieträger. Doch welcher Energieträger ist der richtige für Sie? Hier geben wir Ihnen einen kleinen Überblick über das System Gasheizung.

Gasheizung
Gaskessel

Erdgas ist ein schadstoffarm zu verbrennender Energieträger, welcher seit vielen Jahrzehnten für Heizungsanlagen genutzt wird. Circa 50 Prozent aller Wohngebäude werden in Deutschland mit Gas beheizt. Der Brennstoff wird über Rohrleitungen seitens des örtlichen Versorgers direkt an den Abnehmer weitergeleitet. Wenn keine Versorgung mit Erdgas möglich ist, kann alternativ Flüssiggas genutzt werden, welches in einem Flüssiggastank gelagert wird.

Erdgas ist ein fossiler Brennstoff, welcher zum überwiegenden Teil aus Methan besteht und im Prinzip geruchsfrei ist. Aus Sicherheitsgründen wird dem Erdgas ein Warn-Duftstoff beigemischt, damit im Falle eines Gasaustritts die Bewohner diesen riechen können.


Möchten Sie mehr wissen?

Mit den folgenden Informationen gehen wir ins Detail.

Ein Austausch des Gasheizung wird bereits ab einem Anlagenalter von 15 Jahren bis maximal 20 Jahren empfohlen. Moderne Gasheizungen nutzen die Gasbrennwerttechnik, welche sich auch hervorragend mit regenerativen Energien wie Solarthermie oder einer Wärmepumpe kombinieren lassen. Bei der Brennwerttechnik wird auch die Kondensationswärme des Wasserdampfes im Abgas genutzt. Diese entsteht bei der Verbrennung des Energieträgers und erzeugt damit zusätzliche Wärmeenergie. So lassen sich hohe Wirkungsgrade erzielen: Die Energieausnutzung beträgt bis zu 98 %. Ein herkömmlicher Heizkessel hingegen erreicht lediglich um die 77 %. So können Kosten eingespart werden. Außerdem wird durch niedrigere Abgasemission und die Einsparung fossiler Brennstoffe ein Beitrag zur Umwelt geleistet.

Wenn Sie sich für eine neue Anlage entschießen, sollten Sie darauf achten, dass die Anlage tatsächlich Ihrem Wärmebedarf entspricht. Die Berechnung der richtigen Dimensionierung sollten Sie keinem Laien überlassen, damit Ihre Ersparnis später so groß wie möglich ausfällt - vertrauen Sie hier auf uns. Wählen können Sie zwischen Geräten, die auf dem Boden stehen oder an der Wand angebracht werden.

Infografik zum Thema Brennwertkessel

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Tipps

Zu diesem Thema haben wir noch Hinweise für Sie.

  • Moderne Gasheizungen mit Brennwerttechnik sind von der Effizienz her kaum zu schlagen und lassen sich gut mit erneuerbaren Energien kombinieren. Sollten Sie jedoch noch einen Konstanttemperaturkessel oder einen Niedertemperaturkessel betreiben, sollten Sie unbedingt checken, wie schnell sich Tausch auf eine moderne Gasheizung für Sie rechnet.
  • Gasheizungen sollten regelmäßig gewartet werden. Am besten ein Mal pro Jahr vor der Heizperiode. Das spart Energiekosten und verlängert die Lebensdauer der Anlage.
  • Heizkörper sollten regelmäßig entlüftet werden, damit einem überhöhten Gasverbrauch vorgebeugt werden kann.
  • Bei längerer Abwesenheit oder einer Urlaubsreise können Gasheizungen ganz abgeschaltet oder heruntergeregelt werden, um Energie zu sparen.
  • Für Gasheizungen gibt es intelligente Smart-Home-Systeme, über die sich die Heizungen über eine App im Smartphone steuern lassen.
  • Beim Lüften sollten nie alle Heizkörper ausgeschaltet werden. Ein Heizkörper sollte auf kleinster Stufe weiterlaufen, weil ein Aus- und Wiedereinschalten mehr Energie verbraucht, als einen Heizkörper auf kleinster Stufe weiter laufen zu lassen.
  • Bei Anschaffung einer neuen Gasheizung oder bei Heizungsmodernisierung können Fördermittel beantragt werden. Neben den Hauptadressen für Förderungen, der staatlichen Förderbank KfW oder dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), kann es auch sein, dass Ihr Bundesland oder Ihre Kommune gerade zusätzliche Förderungen anbietet.

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Mit diesen Beiträgen können Sie sich zusätzlich informieren.


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